Theater
Maria Stuart (c: Gabriela Brandenstein)

Foto: Gabriela Brandenstein

FRIEDRICH SCHILLER: MARIA STUART
Premiere 20.12.2013, Volkstheater

Rolle Elisabeth

 
Inszenierung Stephan Müller
Bühne Michael Simon
Kostüme Birgit Hutter
Musik Wolfgang Mitterer
Dramaturgie Susanne Abbrederis

Besetzung
Elisabeth, Königin von England Andrea Eckert
Maria Stuart, Königin von Schottland, Gefangene in England Martina Stilp
Robert Dudley, Graf von Leicester Günter Franzmeier
Georg Talbot, Graf von Shrewsbury Erwin Ebenbauer
Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh Patrick O. Beck
Wilhelm Davison, Staatssekretär Roman Schmelzer
Amias Paulet, Hüter der Maria Alexander Lhotzky
Mortimer, sein Neffe Jan Sabo
Graf Aubespine, französischer Gesandter Rainer Frieb
Höfling Felix Kreutzer

Pressestimmen

Andrea Eckerts virtuose Machtstudie
Friedrich Schillers Maria Stuart als analytische Studie einer Frau an der Spitze der Macht
....Neu ist das nicht, Schiller auf das Wesentliche zu reduzieren. Hat man aber eine Schauspielerin wie Andrea Eckert zur Verfügung, ist das genau das Richtige, um das Optimum zu erreichen wie im Wiener Volkstheater. Dort ist Eckert Elisabeth in Maria Stuart. Die scharfe Analyse einer Frau an der Spitze der Macht zeigt Andrea Eckert virtuos. Machtmensch, Karrieristin, Führungspersönlichkeit mit Entscheidungsschwächen und eine Frau mit menschlichen Reaktionen verkörpert sie mit Intensität und Schärfe...
News

Grandioser Königinnenwahn
...von der maskenhaft starren und überdekorierten Ikone, als die uns Elisabeth in Gemälden, Filmen, oft auch im Theater gegenübertritt, hat Andrea Eckert rein gar nichts. Dieses intuitiv agierende Weib, das Männer zum "Spielzeug ihres grillenhaften Eigensinns" macht und "dem Wechsel ihrer Sultanslaunen" unterwirft, wie Lover Leicester es formuliert hat, ist auch eine Frau mit Herz... In ihrem Wechsel von Leidenschaft und Berechnung ist Eckert wunderbar... übrigens war Eckert am Volkstheater einst eine eindrucksvolle Maria Stuart...
eine Aufführung, bei der das Publikum am Ende sitzenbleibt, als hoffe es auf eine Zugabe.
Die Presse